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♥ Ellen's Schneiderstube ♥

Kreativität ist der Versuch, anders zu denken, anders zu fühlen, anders zu leben. Der Versuch, das Neue zu entdecken und zu verwirklichen. Der kreative Mensch ist unbequem, stellt viele Fragen und glaubt nicht an Routine. Der kreative Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er für neue Ideen empfänglich ist. Er ist aufgeschlossen und in jeder Hinsicht erlebnisfähig. Starres Denken und unbeugsame Regeln sind ihm fremd. (Frederic Mayer)

...GLAUBE an WUNDER, LIEBE und GLÜCK. Schaue nach VORNE, NIEMALS ZURÜCK. Tu was DU WILLST und STEH' dazu, denn DIESES Leben lebst nur DU!

Hier könnt Ihr einen kleinen Teil dessen sehen, was so in meiner "SCHNEIDERSTUBE" entsteht.
Es wurde und wird allerdings nicht immer alles von mir anhand von Fotos dokumentiert.

Schnittmuster-Ebooks

Werbung / Kooperation
Ein Buch vorzustellen, welches vielleicht dem ein oder anderen von euch gefallen könnte, hilfreich und eine Bereicherung sein kann. So etwas macht mir richtig Spaß (das dürftet Ihr ja schon bemerkt haben).

Heute stelle ich ein Ebook vor, über welches ich in meinem e-mail Postfach gestolpert bin.
Ein Newsletter ist nicht immer nur reine Werbung, er kann (wenn er denn gut gemacht ist)  auch wirklich sehr informativ sein. Man bekommt auf diese Art und Weise aktuelle Informationen, bleibt auf dem laufenden. Auch wenn man jetzt nicht ständig die entsprechende Webseite besucht. Tja und mal ehrlich - irgendwie schafft man das doch auch gar nicht.

In einem solchen Newsletter erhielt ich die Ankündigung eines neuen Ebooks. Dieses darf ich euch heute näher vorstellen. Ein neues Ebook aus dem Hause "Kreativlabor Berlin" welches seit Mai 2017 käuflich erworben werden kann.

Das Foto wurde mir von Julia aus dem Kreativlabor Berlin für eine entsprechende Präsentation / Bearbeitung hier auf meinem Blog zur Verfügung gestellt. Die Rechte liegen nach wie vor ausschließlich bei der Autorin.

erster Eindruck:

Ein Ebook, welches mit viel "Anhang" geliefert wird. Sehr ausführlich und übersichtlich gestaltet. Optisch sehr gut aufbereitet und somit für das Auge angenehm zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr eingängig. Auch die Kapitel, welche in den technischen Bereich (die Schnittentwicklung mit entsprechender Software) gehen, waren für mich als Laie sehr spannend und vor allem informativ.

Sehr viele Backlinks sowie weiterführende Links geben weitere Unterstützung beim Arbeiten mit dem Buch

Es gibt separate Videos zum Buch, welche ebenfalls sehr hilfreich sind.
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Julia aus dem Kreativlabor Berlin für diese Rezension zur Verfügung gestellt. Die Rechte an diesem Bild liegen nach wie vor bei der Autorin dieses Ebooks. Normalerweise fotografiere ich ja alle hier eingestellten Bilder selbst. Bei einem Ebook ist das aus naheliegenden Gründen ja nicht möglich. Daher habe ich die Autorin um entsprechendes Bildmaterial für eine Rezension gebeten.

Inhalt:

Geliefert wird:

  • Ebook in PDF-Format
  • Arbeitsbögen zum Finden des eigenen Stils und Bestimmen der Zielgruppe
  • Blick hinter die Kulissen bei zwei Kolleginnen vom Kreativlabor Berlin
  • 4 exklusive Anleitungsvideos zum Buch
  • 5 Original-Schnittmuster (PDF-Format)

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Kapitel 1: Wiedererkenungswert + eigener Stil
  • Kapitel 2: Aufbau eines Ebooks, erste Idee und Skizze
  • Kapitel 3: Erstschnitt zeichnen
  • Kapitel 4: Erstschnitt finalisieren und gradieren
  • Kapitel 5: Schnittmuster für den Druck vorbereiten
  • Kapitel 6: Nähanleitung fotografieren
  • Kapitel 7: Videoanleitung
  • Kapitel 8: Nähanleitung schreiben
  • Kapitel 9: Probenähen + Korrektur lesen
  • Kapitel 10: Ebook zusammenstellen
  • Kapitel 11: Ebook veröffentlichen
  • Kapitel 12: Marketing
  • Kapitel 13: Bonus-Lektionen


Für wen das Buch geeignet ist:

- natürlich für jeden, der Ebooks selbst erstellen will oder bereits erstellt
- egal ob jetzt im Nähbereich oder einem anderen (dann sind natürlich die Kapitel von Schnittsoftware etc. nicht relevant)
- für Probenäher sind die Informationen ebenfalls unglaublich hilfreich
- für alle wissbegierigen, welche vor allem gerne dazulernen (egal ob man jetzt schon ein Profi oder Neueinsteiger im Bereich vom Erstellen und Vermarkten von Ebooks ist)

Wer damit nicht glücklich wird:

- wer meint nichts mehr dazulernen zu müssen (können, brauchen oder wollen), der braucht dieses Ebook natürlich nicht

Das Foto wurde mir freundlicherweise vom Kreativlabor Berlin zur Verfügung gestellt. Alle Rechte liegen nach wie vor bei der Autorin.


Was ich gelernt habe:

- dass Ebooks in der "Herstellung" wirklich sehr aufwändig sind
- für mich konnte ich in den Links auch einige Programme finden, welche ich schon nutze (Bildbearbeitung) bzw. welche für mich so interessant sind, dass ich mich damit noch eingehender beschäftigen werde. Auch ich lerne gerne dazu. Habe noch so viel zu lernen bezüglich Bildbearbeitung etc.
- künftige Probenährunden sehe ich nun noch entspannter entgegen

Fazit: 

Dieses Ebook habe ich jetzt aus meiner Sicht durchgearbeitet bzw. gelesen. Aus der Sicht einer Probenäherin mit etwas praktischen Hintergrundinfos aus der DOB (Damenoberbekleidung). Im übrigen, habe ich das Ebook 2x gelesen. Einmal im Schnelldurchgang (reines Lesen des Textes) und dann mit Bezugnahme der vielen Backlinks und Videos. Es gibt wirklich sehr viele hilfreiche Links und Quellennachweise in diesem Ebook.

Ein sehr, wirklich sehr umfassendes Ebook, welches alle Fragen rund um das erstellen und veröffentlichen eines Ebooks abdeckt.


Ich hatte so viele  Aha-Erlebnisse, so viele "genau so will ich ein Ebook haben" Momente.

Nicht verschweigen möchte ich, dass ich nach dem Durcharbeiten jetzt noch mehr Respekt habe vor jedem der Ebooks erstellt. Wieviel Arbeit in einem solchen Ebook steckt ist unglaublich.


Ein Blick "hinter die Kulissen" zu werfen war für mich persönlich von unschätzbarem Wert. Künftige Probenährunden (von welchen es hoffentlich bald wieder welche geben wird) sehe ich nun mit ganz anderen Augen. Jetzt mit so viel Hintergrundwissen bin ich besser "aufgestellt", ich habe nun definitiv ein noch besseres Verständnis für all die Abläufe.

Schmunzeln musste ich beim Kapitel "Schnittkonstruktion". Ja - ich kann die getroffene Aussage nur bestätigen. Bekleidungschnitte kann man nicht mal eben so am PC erstellen. Mir hat vor einigen Jahren eine Schnittdirektrice einmal "kurz" gezeigt, wie sie so einen Schnitt entwickelt und das je nach Stoffart eben auch andere Dinge beachtet werden müssen. Sie neben einer Ausbildung zur Schneiderin eine weitere Ausbildung zur Schnittdirektrice machte um Schnitte erstellen zu können. Passgenaue und vor allem gute Schnitte entwickelt man bei Bekleidung einfach nicht per Mausklick. Schnittdirektrice ist nicht ohne Grund ein separater Ausbildungsberuf!

Das Ebook ist wirklich sehr gut und strukturiert aufgebaut. Ich bin wahrlich beeindruckt über all das Wissen und die Erfahrung die die Autorin hier weitergibt.


Vom Beginn (eigene Stilfindung), über die ersten Entwürfe und die Entwicklung eines Schnittes. Probenähen (vom Sinn und Zweck), Marketing bzw. Veröffentlichung des fertigen Ebooks, einfach alles ist gut erklärt und Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Es wird auf alles eingegangen, nichts ausgelassen. Die Wichtigkeit der "Sozialen Netzwerke" beim Vertrieb etc. An alles wurde gedacht.
Als "Bonus-Lektionen" gibt es sogar hilfreiche Tipps zu Fragen der Grundlagen + Anmeldung eines Gewerbes. Wie man ein Label startet und (was ich enorm wichtig und hilfreich finde) Erfolgsstrategien und Motivation für das eigene Unternehmen.

Sehr positiv finde ich im übrigen die in den jeweiligen  Kapitel übersichtlich (mit Link) genannten Quellen für Software, Bearbeitungprogramme, Bücher zum Selbststudium etc. Es werden neben den kostenpflichtigen auch immer (so weit Alternativen möglich sind) kostenfreie Programme genannt. Vorteile und Nachteile werden ebenfalls oft sehr gut gegenübergestellt. Verschiedene Möglichkeiten beim Marketing (Verkauf) werden verglichen und gezeigt.

Meiner Meinung nach, ein Werk, das seinesgleichen sucht. 

So viele Informationen übersichtlich gebündelt habe ich noch nirgends gefunden. Alleine schon die hilfreichen Informationen und Tipps sind die Investition in den Kauf dieses Ebooks wert. Die vielen genannten (sehr hilfreichen) Links runden dieses Werk ab. Machen es einfach komplett. Nebenbei gibt es ja auch noch kostenlose Schnitte (Ebooks) aus dem Kreativlabor damit man auch gleich praktische Beispiele zur Hand hat.

Beenden möchte ich diese Buchvorstellung mit einem Zitat aus dem Ebook: 

"Ich bildete mich fortlaufend weiter, probierte aus, optimierte, tauschte mich mit anderen aus. Das mache ich so bis heute, denn es gibt immer neue Trends und Entwicklungen auf dem Markt ...... man sollte immer flexibel sein und sich Neuem anpassen können ...."

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Von mir für dieses Ebook eine bedingungslose Kaufempfehlung.

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Schnittmuster-Ebooks
Erstellen und Verkaufen

erschienen als Ebook im Eigenverlag
Autorin: Julia Bräuning / Kreativlabor Berlin
129 Seiten 
incl. 5 Schnittmuster + exclusive Videolinks
käuflich zu erwerben ist es hier
Das Ebook kann mit allen gängigen PDF-Readern am PC, Mac oder Tablet gelesen oder ausgedruckt werden
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Werbung / Kooperation
Dieses Buch wurde mir kostenfrei vom Kreativlabor Berlin für diese Buchvorstellung zur Verfügung gestellt. Eine anderweitige Vergütung erhalte ich nicht.
Hierfür noch einmal ein dickes und herzliches
♥D♥A♥N♥K♥E♥S♥C♥H♥Ö♥N♥

Die Buchvorstellung habe ich mit meinen eigenen Worten gestaltet. Die Autorin hatte keinerlei Einfluß auf meine Rezension. 
Das Fazit spiegelt einzig und alleine meine eigene Meinung wieder.
Genau so, wie eben ich dieses Buch empfinde.


Dieses Ebook verlinke ich natürlich auch in unseren "Blogsommer" sowie beim "Freutag".
Einfach, weil ich weiß, dass es vielen hilfreich sein kann. Für alle, die wissbegierig sind und sich gerne weiter bilden. Neues dazulernen wollen und auch gerne einen "Blick über den Tellerrand" wagen. Das Ebook ist nicht nur für Ebook Ersteller sondern meiner Meinung nach auch für jeden der Probe näht sehr hilfreich.

Obwohl ich im Bereich Lesen so richtig "Old School" unterwegs bin. Also das Lesen eines gedruckten Buches immer vorziehe, ist dieses nun schon mein 2.tes Ebbok, welches ich gelesen habe. Ob ich mich an das Lesen mit einem Reader irgendwann gewöhne, glaube ich nicht (zumindest ist das heute meine Meinung). Wenn einen aber ein Buch interessiert, dass es nur als Ebook gibt, dann greife halt auch ich zu einem Reader. Zum Glück - denn sonst wäre ich nicht in den Genuß all der auch für mich nützlichen Informationen gekommen.
Wie Julia in diesem Ebook ja schon schrieb: "......man sollte immer flexibel sein und sich Neuem anpassen können ...."

weiterhin verlinkt bei:


Glückswächter nicht nur eine schöne Gartendeko

Werbung / Kooperation
Bei manchen Büchern bleibt man irgendwie auf den ersten Blick "hängen" und weiß noch nicht einmal so richtig warum.
Genau so ging es mir jetzt bei diesem Buch:


Ich habe es gesehen und war irgendwie fasziniert. Ohne genau zu wissen warum.

Glückswächter schützen dein Zuhause


Das hört sich doch richtig toll an, oder?
Als ich das Buch dann in den Händen hatte und aufschlug, wusste ich warum es mich quasi "angesprungen" hatte.
Die Inspiration für die Glückswächter kommt von den Totempfählen der Indianer.
Tschaka .... Ich als alter Winnetou-Fan (ja ich oute mich .... als Kind habe ich die Bücher von Karl May regelrecht verschlungen)
Also als alter Winnetou-Fan haben mich natürlich die Indianer und deren Geschichten schon immer sehr fasziniert. Deren Bräuche und Riten .... Vor allem den Umgang und die Wertschätzung der Natur.
Aber ich schweife gerade ab.

Ich möchte euch ja heute dieses Buch etwas näher vorstellen.


Der erste Eindruck:

  • gute Haptik
  • fester Einband 
  • eine sehr gute Papierqualität der Seiten
  • Gut lesbare Schrift
  • ansprechende Gestaltung der diversen Seiten und schöne Fotos

Die 30 Glückswächter werden jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt.
Es gibt immer ein großes Foto und dazu eine detaillierten Beschreibung. Eine Beschreibung des benötigten Materials, sowie einer kurzen Arbeitsanleitung.

2 Vorlagebögen sind im Buch vorne und hinten mit einem lösbaren Kleber fixiert




Fazit: 

  • Die Symbole und Bedeutungen der einzelnen Elemente werden erklärt (z.B. der Schmetterling steht für Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Für Wandel, Erneuerung, Freude und Schönheit).
  • Man kann so seinen ganz persönlichen Glückswächter zusammenstellen. Für sich oder als Geschenk für liebe Menschen
  • Es gibt ebenfalls eine Übersicht von allem im Buch verwendeten Materialien
  • 4 Seiten "So wird's gemacht" Tutorials helfen bei Problemen weiter
  • 2 Seiten "hilfreiche Tipps" beschließen dann das Buch
  • mit Hilfe der beiden Vorlagebögen sind viele verschiedene Holzmodule zu basteln. 
  • alle Arbeitsschritte werden gut erklärt
  • es können auch fertige Elemente aus dem Baumarkt verwendet werden (Kugeln etc.)
  • es werden Tipps zum "Montieren" bzw. Zusammenstecken der Glückswächter gegeben
  • verschiedene Möglichkeiten der Bodenplatten (Holz, Eisenstangen, Beton) werden vorgestellt


Alles in allem, ich finde das Buch toll und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.


Es lassen sich schöne Dekorationen für den Außen- und Innenbereich anfertigen für sich selbst oder zum verschenken. Einfach einmal etwas anderes.

Gerade mit Kindern kann man wunderbar solche Glückswächter basteln. Das Sägen übernehmen die "Großen" und beim Anmalen und vor allem Zusammenstellen (Stecken auf die Metallstäbe) können die Kinder helfen. Somit können auch kleine Hände schöne und vor allem optisch in's Auge fallende große Objekte basteln.
So ein Buch ist auch ein hübsches Geschenk für den Opa, der dann gemeinsam mit den Enkelkindern in der Werkstatt einzigartige Deko herstellen kann. Männer sind ja (ich schreibe hier aus eigener Erfahrung) nicht so die Dekotypen. Wenn sie jedoch gemeinsam mit Kindern so etwas herstellen können, werden auch sie schwach ;)

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Glückswächter
Schützen dein Zuhause
erschienen im Frech-Verlag
Autoren: Miriam Klobes + Alice Rögele
Gebundene Ausgabe mit 80 Seiten
ISBN 978-3-7724-7638-9
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Werbung / Kooperation
Dieses Buch wurde mir kostenfrei vom Frech-Verlag für diese Buchvorstellung zur Verfügung gestellt. Eine weitere Vergütung erfolgt nicht. Hierfür noch einmal ein dickes und herzliches
♥D♥A♥N♥K♥E♥S♥C♥H♥Ö♥N♥

Die Buchvorstellung habe ich mit meinen eigenen Worten gestaltet. Weder der Verlag noch die Autoren hatten Einfluss auf diese Rezension. Das Fazit spiegelt einzig und alleine meine eigene Meinung wieder. Genau so, wie ich eben dieses Buch empfinde. 


Demnächst zeige ich natürlich auch, was ich aus dem Buch nachbauen werde. Holz und die Säge liegen jedenfalls schon bereit. Derzeit bin ich allerdings lieber draußen im Garten und nicht im Keller an der Werkbank. Daher müßt ihr euch für Musterbeispiele noch etwas gedulden.

So und wenn solche tollen Dekoelemente jetzt nicht zum Garten, zum Sommer - zu unserem Blogsommer passen, dann weiß ich auch nicht ;)

Vielleicht bastelt ihr euch ja auch einen tollen "Blogsommer-Glückswächter"?
Ich werde das ganz bestimmt machen. Denn auch in den Herbst passen doch auch Glückswächter, oder? Aber erst einmal genießen wir den Sommer ;)


Zur Linkparty unseres Blogsommers kommt Ihr hier:

Weiß

Die heutige Vorstellung meiner Farbe "des Monats" paßt zu meinem Blog. Heute stelle ich meine "Hintergrundfarbe" vor:


Ich hatte zu Beginn meiner Bloggerzeit auch diverse dezente (und weniger dezente) Bloghintergründe in meinem Layout. Blinkende Buttons und durch das Bild fliegende Gifts. Beim RESTART meines Blogs entschloss ich mich für ein weißes Blogoutfit.
Beim Recherchieren für diesen Beitrag musste ich schmunzeln. Denn genau das, für was Weiß steht wollte ich mit dem weißen Hintergrund erreichen.

Reinheit, Klarheit, Ordnung, Sauberkeit aber auch eine Leichtigkeit.


Also habe ich mich, ohne groß nachzudenken, intuitiv richtig entschieden. Denn mein Blogoutfit gefällt mir immer noch sehr gut.
Ich mag es einfach klar, übersichtlich und ordentlich strukturiert.

Nun aber meine gesammelte Hintergrundinformation zu dieser Farbe:


Die Wirkung von Weiß

Weiß steht für

  • Reinheit
  • Sauberkeit
  • Klarheit
  • Ordnung
  • Authenzität
  • Vollkommenheit
  • Leichtigkeit 
  • Entschlossenheit
  • Erleuchtung

Weiß wirkt

  • weiße Räume wirken größer
  • kalt (weiße Räume wirken zwar größer, aber auch kälter). Schnee ist weiß und kalt

Astrologie

  • Schütze

Edelsteine

  • Diamant
  • Bergkristall
  • Mondstein
  • Perlmut
  • weißer Achat
  • Aragonit
  • Calcit
  • Howlit
  • Milchopal
  • Schneequarz

Weiteres

  • bei uns in der westlichen Welt die klassische Farbe von Brautkleidern (in China sind Brautkleider traditionell rot)
  • im asiatischem Raum ist weiß die Farbe von Trauer und Tod (bei uns schwarz)
  • Farbe der Kapitulation
  • Weiß ist die Bekleidungfarbe im medizinischen Bereich (Arzt, Arzthelferin, Schwester etc.)
  • Weiß wird nach der Französischen Revolution zur Modefarbe jener Zeit. Irrtümlich an angeblich die griechische Tradition angelehnt
  • Weiss ist ein Symbol für den Weg und die Bemühungen um Vollkommenheit.
  • In Weiss sind alle Farben vereint
  • Kirchlich: Farbe der Festtage. In der katholischen Kirche bleibt die rein weiße Bekleidung einzig dem Papst vorbehalten - seiner Heiligkeit (Bischöfe, Kardinäle etc. tragen keine rein weiße Bekleidung). Tauf- und Kommunionkleider sind jedoch ebenfalls weiß. Farbe der Auferstehung

Symbolik

  • Weiß wird als weibliche Farbe eingestuft
  • Unschuld (auch Jungfräulichkeit)
  • Wahrheit
  • Reinheit
  • Leere
  • Farbe der Sachlichkeit und auch der Kälte
  • Medizin
  • Hygiene (Ärzte- und Krankenschwesterbekleidung ist weiß)
  • Neutral
  • Licht
  • das Gute



Anhand der Motivauswahl ist unschwer erkennbar, dass ich von meiner weißen Iris immer noch schwer begeistert bin. Weiße Blumen habe ich im Garten derzeit sonst keine. Außer eine Glockenblume. Glockenblumen habe ich schon viele Jahre an diversen Standorten stehen. Heuer habe ich plötzlich (warum auch immer) plötzlich auch einige weiße Glockenblumen. Die Natur hat einfach immer Überraschungen parat. Vielleicht ist das aber auch ein "Zeichen"? Das mein Garten gerne ordentlich strukturiert wäre? Wenn es denn so sein sollte, dann kann ich nur sagen: "Das wird nix! - Ich mag es im Garten einfach bunt, abwechslungsreich und vor allem immer wieder anders". Klare Strukturen und alles "wohl geordnet" ist im Garten für mich jedenfalls keine Option.

ein letzter Blick

... auf meiner Meinung nach unbeschreiblich tolle Blumen
Leider sind sie nun am verblühen. Sie verabschieden sich mit noch einmal unglaublich schönen Blüten, bevor sie sich zurückziehen. Zurückziehen bis zum nächsten Jahr.
Dafür, dass ich diese Blumen jetzt bei uns das erste Jahr geblüht haben, waren sie einfach ein Kracher. Optisch eine Wucht.
Die letzten Blüten habe ich mir noch schnell auf Foto festgehalten. Dauerhaft hier in meinen Blog eingebunden, so dass ich mich auch weiterhin an Ihnen erfreuen kann.
Eine weitere Schönheit verläßt uns ebenfalls. Unsere zweite Pfingstrose wird uns wohl auch nur noch wenige Tage diesen Anblick schenken.
Zauberhafte Schönheiten, deren Anblick wir immer so lange genießen wie es geht. An solchen Sonnentagen wäre man doch wirklich all zu gerne ein bunter Schmetterling.


Botanische Infos:
Iris: "Barbata-elatior - Supersition"
Pfingstrose: "Dancing Butterfly"  (genau kann ich das allerdings nicht bestimmen)
weiterhin verlinkt bei:


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Mein neuestes Hobby

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Kennt Ihr "Handlettering"?
Daran ist derzeit nicht mehr vorbeizukommen. Überall tauchen schöne Bilder, Karten, Holzschilder, Kreidetafeln etc. in dieser Gestaltungstechnik auf.


Das malen von Buchstaben ist gerade sehr beliebt und total im Trend.


In unserer schnelllebigen Zeit wohl gerade deshalb, da es nicht "hopp hopp" zu machen ist. Man sich dafür Zeit nehmen muss, damit auch ein tolles Endergebnis entstehen kann. In Zeiten von "ständiger Erreichbarkeit" und immer schneller werdender elektronischer Kommunikation ist das Handlettering ein entspannender Gegenpol. Einmal Nachrichten zu "malen" anstatt nur husch-husch in ein Smart Phone zu tippen.

Buchstaben und Worte mit Ausdruck und einer tollen Bildsprache anstatt die klaren, cleanen Computerschriften.


Als Teenager befasste ich mich schon mit Kalligrafie. Tja, ich schreibe heute noch gerne zu diversen Anlässen Karten in eben dieser Technik. So richtig "old school" mit Tusche und Feder. Daher dachte ich mir auch so locker-flockig ..... "Handlettering? Klar doch - hier ist ja nicht so viel neues für mich zu erlernen. Da krame ich meine Tuschefedern und das Tintenfass aus der Schublade und los geht es!"
Pustekuchen!

Handlettering und Kalligrafie sind zwei total unterschiedliche Arten der Schriftgestaltung, das wurde mir sehr schnell beim durcharbeiten dieses Buches bewusst.



Aber ich will euch nicht langweilen, sondern euch das Buch im wesentlichen vorstellen:

Erster Eindruck:

  • sehr hochwertige Aufmachung
  • gute Haptik
  • viele Beispielbilder und Anregungen
  • gut lesbare Schrift 
  • sehr viel fundiertes Wissen
  • in einem flüssig, gut zu lesendem Schreibstil sehr gut aufbereitet
  • KEINE Vorlagen zum Abmalen


zum Inhalt des Buches:

Kalligrafie: die Kunst des Schönschreibens. Hier werden nach strengen Regeln die Buchstaben eher abgemalt. Ein Buchstabe (sollte im besten Falle) wie der andere aussehen. Alles natürlich in optisch schönem Design. Klassisch mit Tusche und Feder gearbeitet.
Lettering bzw. Handlettering ist eine Art des Malens von Schriften um für den Betrachter (den Kunden) Produkte in das Auge rücken zu lassen. Je nach Anordnung von Schrift, Schriftgröße und Form wird das Auge auf bestimmte Textzeilen (Wörter) gelenkt. Man spürt anhand der Farbauswahl, der Buchstabengröße sowie Form, dass hier wirklich jemand mit Liebe und Muße gezeichnet hat. Werden gar beigefügte Illustrationen benutzt (Blätterranken etc.) wertet das solche Letteringtafeln optisch noch mehr auf. Lettering kann mit Tusche-, Pinselstiften aber auch mit Kreide gearbeitet werden. Alles kann - nicht's muss! Hauptsache es gefällt und macht Spaß.

Lettering ist neben der Bild- und Farbsprache das wohl wichtigste Werkzeug eines jedes Grafikers.


Die Autorin ist gelernte Buchhändlerin und hat Kommunikationsdesign sowie Kulturwissenschaften studiert. Seit 2014 ist sie selbständig und gestaltet "alles mit Buchstaben". Sie weiß also von was sie schreibt!

Das Buch vermittelt in 5 Kapiteln wirklich sehr viel fundiertes Wissen auf eine angenehm zu lesende Art und Weise.
Die Inhalte der einzelnen Kapitel des Buches sind wie folgt zusammen gefasst zu benennen:
  1. Lettering: Begriffe, Geschichte, Werkzeuge. Dieses Kapitel beantwortet die häufigsten Fragen
  2. Damit Lettering am Ende gut aussieht, sollte man am Anfang typografische Basics lernen
  3. Kalligrafie ist die beste Basis für Lettering, eine verbundene Pinselschrift dient als Einstieg
  4. Schritt für Schritt von der ersten Skizze zur Reinzeichnung eines Lettering-Entwurfs
  5. Vom analogen zum digitalen Lettering. Die digitale Bearbeitung analoger Zeichnungen
  6. Bücher und Websites weisen den weiteren Weg. Der Index listet alles noch einmal alphabetisch auf.
Alle Kapitel sind wirklich sehr ausführlich. Es werden Empfehlungen für Arbeitsmaterial (Stifte etc.) gegeben. Hier weist die Autorin explizit darauf hin, dass z.B. ein einziger (aber dafür guter) Pinselstift am Anfang völlig ausreicht um schöne Ergebnisse zu erzielen.
Vorlagen zum Nachzeichnen oder Abpausen findet man in diesem Buch keine. Es gibt lediglich eine Kopiervorlage "Grundlinienraster" in diesem Buch.


Ganz besonders begeistert bin ich auch von dem Kapitel, welches der anschließenden Digitalisierung einer solchen erstellten Zeichnung gewidmet ist. 






Für wen das Buch geeignet ist:

  • für alle, die Spaß und Freude am Gestalten haben
  • mehr fundierte Hintergrundinformationen und 
  • ein umfassendes Lehr- und Nachschlagewerk suchen
  • bereit sind die nötige Zeit mitzubringen, denn im dem Buch geht es nicht um ein simples "Nachzeichnen" von Buchstaben. Es erfordert einfach viel Übung um am Ende wirklich tolle Ergebnisse erreichen zu können.

Wer mit diesem Buch nicht glücklich wird:

  • wer schnell "mal eben so" ein bisschen "Handlettering" machen will ("eben schnell" funktioniert nicht! Den Zahn kann ich euch auf alle Fälle gleich ziehen)
  • wer Vorlagen zum Abmalen sucht 
  • wer keine Zeit hat und schnelle Ergebnisse sucht

Fazit: 

Der Weg zu tollen Ergebnissen führt mit diesem Buch ausschließlich über das Üben ... üben .... üben! Wer sich jedoch darauf einlässt und die nötige Zeit mitbringt, für den ist dieses Buch ein Gewinn.


Mir zumindest hat es wirklich sehr viel Wissen vermittelt. Mal eben schnell (wie ich das eingangs dachte), ist das Buch nicht durchzuarbeiten. Investiert man jedoch die Zeit (und gibt sich diese auch), wird man mit einer neuen Möglichkeit des Gestalten's mit Hilfe von Buchstaben belohnt. Ein Buch, welches mehr bietet als die üblichen Vorlagen zum Nachmalen oder Abpausen. Ein Buch, welches anhand des fundierten Wissens ein sehr gutes Nachschlagewerk für jeden sein kann, der Freude und Spaß am Gestalten hat. Ich persönlich sehe jetzt im übrigen Werbeschilder und Reklametafeln mit "anderen Augen". Hier ist mir neben meiner Beschäftigung um die Wirkung von Farben (siehe auch meine diesbezügliche monatliche Kolumne), die Wirkung bzw. Anordnung von Buchstaben auf uns sehr hilfreich. Das Buch beinhaltet bewusst keine Vorlagen zum Abmalen. Der Spaß am Gestalten und die eigene Lust und Kreativität steht hier im Vordergrund. Mit den im Buch vermittelten Grundlagen dürfte dieses mit einer entsprechenden Portion Übung kein Problem darstellen.

Das Buch ist für ein "Hobby- bzw. Kreativbuch" im mittleren Preissegment angesiedelt.
Mit fast € 30,00 nun wirklich kein Schnäppchen. Für mich ist es allerdings jeden einzelnen Cent wert. und ich bin froh, dass ich es testen durfte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Werk auch für künftige Grafiker ein gutes Nachschlagewerk ist.
Das fundierte Wissen, welches auf so angenehme Weise vermittelt wird, sowie die hochwertige Aufmachung sind diesen Preis auf alle Fälle wert.

Von mir daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!


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Handlettering
Eigene Buchstaben & illustrative Schrift gestalten

erschienen im Haupt-Verlag
Autorin: Chris Campe
ISBN 978-3-258-60165-6
gebundene Ausgabe mit 160 Seiten
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Werbung / Kooperation
Dieses Buch wurde mir kostenfrei vom Haupt-Verlag für diese Buchvorstellung zur Verfügung gestellt.
Hierfür noch einmal ein dickes und herzliches
♥D♥A♥N♥K♥E♥S♥C♥H♥Ö♥N♥


Es kann sein ... OK es ist so, dass meine Buchvorstellungen seit kurzem sicherlich etwas ausführlicher sind. Allerdings bin ich persönlich einfach der Meinung, dass ihr genau wissen solltet was euch in einem von mir vorgestelltem Buch erwartet. Ob sich der Kauf für euch lohnen könnte. Manchen mögen vielleicht die langen Texte stören, sie langweilig finden. Mir ist jedoch wichtig, dass Ihr euch anhand meiner Rezension ein besseres Bild machen könnt.

Die in meinen Rezensionen abgegebene Meinung ist immer die meinige und wird in keinster Weise beeinflusst. Für eine Rezension nehme ich mir auch immer viel Zeit. Ich blättere ein Buch nicht nur durch. Mir ist es einfach wirklich wichtig hinter der abgegebenen Meinung zu 100% stehen zu können. Wissen zu was ich rate, bzw. von was ich hier schreibe. Wenn irgend möglich, arbeite ich auch Musterbeispiele. Probiere aus und teste. Einfach um zu sehen, ob man mit den Anleitungen überhaupt zurecht kommt. 

Zum Thema "Handlettering" wird es demnächst von mir hier auch noch das ein oder andere "Anwenderbeispiel" geben. Ich bin diesbezüglich noch am üben und probieren. Publikumstaugliche fertige Werke kann ich hier und heute einfach noch nicht zeigen. Auf alle Fälle macht diese Gestaltungsform sehr großen Spaß. Nicht nur im Sommer - nicht nur in unserem Blogsommer.
Mir schwirren jetzt schon 1000 Ideen im Kopf für tolle Weihnachtsgeschenke. Aber erst einmal genießen wir noch unseren Sommer.
Ein Sommer gefüllt mit so vielen tollen Ideen, die ihr so fleißig hier bei unsrer Aktion verlinkt.

♥ 1000 Dank dafür ♥
Wir Mädels vom Blogsommer-Stamm-Team freuen uns einfach total, dass unsere Idee der Linkparty bei euch so gut ankommt.
♥ Danke ♥ Danke ♥ Danke ♥

weiterhin verlinkt bei:
denn das Buch ist einfach eine Freude für mich (und vielleicht ja auch bald für euch?)



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Ingwer und die Wechseljahre

Auch das gehört zu unserem Leben - die Wechseljahre.
Eine Zeit, welche jede Frau anders empfindet und durchlebt. Manche haben kaum Beschwerden, andere dagegen den kompletten "Katalog".

Eine der "Begleiterscheinungen" von Wechseljahren sind die Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
Hitzewallungen, welche ohne jegliche Vorwarnung von einer Minute zur nächsten "aufsteigen". Wallungen, welche ebenfalls sehr unterschiedlich sein können. Von sanften (ja die soll es wirklich geben), bis eben heftigen, bei denen man schier platzt und meint mitten in einem Vulkan zu stehen. Schweißausbrüche bei welchen man vor allem Nachts gefühlte 10 Liter Wasser in Kleidung und Bettwäsche schwitzt ("Normal" ist bis zu einem 1/2 Liter pro Nacht). Alle die schon einmal mitten in der Nacht mehrmals die Bettwäsche etc. gewechselt haben, wissen wovon ich hier schreibe.

Wie lange diese Hitzewallungen verbunden mit Schweißausbrüchen dauern? Auch dieses ist sehr unterschiedlich.
Nehmt das schlechteste an und ihr freut euch doppelt und dreifach, wenn ihr wie ich Glück habt und nach einem halben Jahr sich das ganze "erledigt" hat.

Ob es an der Wurzel liegt, welche ich für mich entdeckt habe? Keine Ahnung. Warum ich keine Hitzewallungen mehr habe ist mir auch egal, die Hauptsache ist für mich einfach, dass sie weg sind. Und das auf natürlichem Weg ohne jegliche Hormonpräparate.

Wie jetzt dieser Beitrag in unseren "Blogsommer" paßt?


Nicht kontrollierbare Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind an sich schon extremst nervig, belastend und einfach ..... Im Sommer .... na ja - es bedarf hier wohl keiner weiteren Erklärung, oder?

Wenn man nun keine künstlichen Hormone nehmen möchte, dann begibt man sich auf die Suche nach Alternativen. Auch ich habe so einiges ausprobiert.


Eines meiner Hilfsmittelchen ist der INGWER.


Im Ingwer sind Phytohormone, welche die klassischen Beschwerden der Hormonschwankungen lindern (zumindest bei mir hilft es).


Neben Ingwertee (geschälter Ingwer mit heißem Wasser überbrühen und über den Tag verteilt trinken) koche ich mir auch gerne Gelle ein bzw. stelle Sirup aus dieser Wurzel her.


Rezept Ingwergelee:

  • 500 g Ingwer (schälen, klein würfeln und in einen Topf geben)
  • 500 g Gelierzucker 1:1 zugeben
  • 1 Zitrone - Saft
  • etwas Zitronenabrieb
  • 2 Tassen frisch ausgepresster Saft (Apfel- oder Orangensaft. Alternativ ein Mulitvitaminsaft aus der Flasche etc.)
Alles einkochen lassen und durch einen Sieb streichen  (ich nehme hierfür meine "Flotte Lotte". Das Gerät lohnt sich für jeden, der öfter einkocht auf alle Fälle .... fragt mal Onkel G.o.o.g.l.e diesbezüglich)
In entsprechende sterilisierte Gläser füllen, zuschrauben und dann abkühlen lassen

Rezept Ingwersirup 

(ergibt ca. 340 ml Sirup)
  • 150 ml Zitronensaft (je nach Größe 3-4 Zitronen)
  • 150 ml Leitungswasser
  • 110 g Zucker
  • 50 g Ingwer (schälen und in feine Scheiben schneiden)
  • 3-4 Rosmarin Zweige (nur die Nadeln und diese sehr fein hacken)
Zitronensaft, Wasser und Zucker bei mittlerer Hitze aufkochen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat, Ingwer und Rosmarin zugeben und kurz mitköcheln lassen. Topf vom Herd ziehen, diesen abdecken und ca. 3 Stunden ziehen lassen. Alles durch ein feines Sieb streichen und nun in einem Topf ein weiteres mal aufkochen. Sirup in sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen und sofort verschließen.

Der Sirup ist verdünnt (je nach Geschmack) mit eiskaltem Mineralwasser (gerne auch mit ein paar Eiswürfeln) eine tolle Erfrischung an heißen Sommertagen.


Ingwer selbst anbauen (bzw. auf der Fensterbank ziehen)

Ingwer kann man mit etwas viel Geduld auch sehr gut auf der eigenen Fensterbank kultivieren. Bis sich eine erntefähige Wurzel entwickelt hat dauert es allerdings schon mal bis zu 10 Monate.

Und so klappt es:
  • die beste Zeit um mit der Anzucht zu beginnen ist das Frühjahr
  • dafür eine Ingwerwurzel (biologischer Anbau) über Nacht in warmes Wasser einlegen
  • Blumentopf mit sehr nährstoffhaltiger Erde zu 2/3 füllen, Ingwerwurzel in die Erde setzen und mit ca. 2 cm Erde bedecken, leicht andrücken und mit warmen Wasser befeuchten (Sprühflasche)
  • mit einer Brottüte (Kunststoff) abdecken (so wird ein tropisches Klima erzeugt). Damit die Tüte nicht nach unten fällt einfach einen Holzspies o.ä. in die Erde stecken. So entsteht eine Art Zelt.
  • an einem warmen, hellen und zugfreien Platz stellen (keine direkte Sonnenbestrahlung). 
  • täglich mit der Sprühflasche befeuchten
  • so bald sich der erste Trieb zeigt, die Pflanze umtopfen und an einen sonnigen Ort stellen. Jetzt darf die Pflanze auch gerne den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sein (Ich stelle meinen Topf den Sommer über immer in das Gewächshaus).
  • nun nach 9-10 Monaten, wenn die Blätter langsam gelb werden ist die Wurzel "erntefähig"

Vielleicht kann dieser Tipp mit Ingwer euch bei Beschwerden mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen helfen? Auf alle Fälle solltet Ihr wirklich versuchen durch diese Zeit ohne Hormonpräparate zu gehen. Diese sind nachweislich für uns nicht gesund und fördern diesen "fucking cancer".  Die Wechseljahre sind keine Krankheit sondern ein ganz natürlicher Prozess. Versucht alternative Methoden. Findet das für euch passende Kraut und vertraut auf die Heilkräfte der Natur und euren Körper. Gebt eurem Körper Zeit sich an diesen neuen Lebensabschnitt anzupassen. Mit dieser Hormonumstellung klar zu kommen. Es kostet zwar etwas Zeit, das passende zu finden, das euch hilft. Aber es lohnt sich wirklich. Euer Körper und vor allem eure Gesundheit sollte euch das einfach wert sein.


Damit ihr entspannt in diese Lebensphase gehen könnt. 
Denn Mädels .... Das Leben ist einfach toll und wert gelebt und genossen zu werden!
Jede einzelne Sekunde, jeden einzelnen Tag!

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An dieser Stelle möchte ich mich ganz ♥lich bei euch allen für die rege Teilnahme bedanken. Danke an alle, die unsere Linkparty mit Leben füllen. Mit so schönen Anleitungen, Ideen, einfach mit so vielen unterschiedlichen Beiträgen.
Ich habe in den letzten 4 Wochen so viel tolles und motivierendes Feedback erhalten, so viele neue und inspirierende Blogs auf diese Weise kennengelernt. Derzeit bin ich einfach total glücklich dass die Aktion bei euch so gut ankommt (das sind im übrigen auch die anderen Mädels. Wir alle freuen uns wirklich sehr darüber!).
Ein ♥liches Dankeschön dafür an euch ALLE!

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen immer jeden einzelnen Blog zu besuchen und einen Kommentar zu hinterlassen. In der ersten Woche habe ich das ja noch hinbekommen, zwischenzeitlich allerdings ist das einfach nicht mehr zu schaffen.

Bitte seid  nicht traurig, oder enttäuscht, wenn ich jetzt nicht jeden einzelnen Blog besuchen kann. Wenn es irgendwie möglich ist, versuche ich das evtl. in der Sommerpause (also nach unserer Aktion) nachzuholen.

Bis dahin halte ich es wie gehabt, wer sich die Zeit nimmt und bei mir ein paar Worte hinterlässt, den besuche ich natürlich auch. Die Zeit nehme ich mir. Das ist mir jeder einzelne Besucher hier bei mir einfach wert. Eure Kommentare sind für mich immer total motivierend. Zeigen sie mir doch, dass ihr meine Beiträge lest und vielleicht auch ab und an etwas davon "mitnehmen" könnt.

Kommentare sind mir persönlich einfach wichtig. Sie sind für mich das "Salz in der Suppe" und motivierender als jede Besucherstatistik.
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Zur Linkparty unseres Blogsommers kommt Ihr hier:

Abraxas

Unser Abraxas ist nun gut getarnt.
Zugewuchert von einer Teppichflammenblume (Phlox)


Ihr wißt nicht wer "Abraxas" ist? Na so haben wir den Raben getauft, den mein Vater einmal angeschleppt hatte. Er wacht nun Jahr und Tag an dieser Stelle im Garten.


Da wir früher "die kleine Hexe" von Otfried Preußler rauf und runter gelesen haben, war der Name uvermeidlich.


Und so sah das ganze vor 10 Tagen, von der anderen Seite gesehen, aus. Im Hintergrund sieht man die Teppichflammenblume. Innerhalb von ein paar Tagen ist aus einem unscheinbaren grünen Teppich ein wunderschöner Hingucker geworden.
Es macht derzeit einfach eine irre Freude die Natur zu beobachten. Man kann den Pflanzen ja förmlich beim Wachsen zusehen.
Verlinkt bei:

Gastblogger gesucht?

Sicherlich habt ihr auch schon auf dem ein oder anderen Blog Beiträge von sogenannten "Gastbloggern" entdeckt.

Was genau ist ein Gastblogger Beitrag und warum macht man so etwas? Tja und vor allen Dingen, was bringt einem der ganze Aufwand überhaupt?


Beiträge von Gastbloggern habe ich bis zu meinem ersten eigenen Gast-Blogger-Beitrag eigentlich nie wirklich registriert. Ich wußte, dass es sie gibt, habe sie allerdings viel zu wenig beachtet.

Im September letzten Jahres wurde ich zufällig auf Annette's Suchaufruf nach Gastbloggern aufmerksam. Annette kenne ich aus diversen Probenähgruppen und gemeinsamen Bloggeraktionen. Daher habe ich mich natürlich sofort spontan gemeldet. Schreiben macht mir Spaß und fällt mir dementsprechend leicht. Einen Beitrag für einen anderen Blog zu schreiben, sollte doch nun wirklich zu schaffen sein. Da es für Annette und für mich das erste mal war (also wir beide hatten keinerlei Erfahrungen mit Gastbloggen), haben wir uns beide gemeinsam erst einmal mit diesem Thema vertraut gemacht.


Was sollte jetzt so ein Gastblogger mitbringen?

  • Pünktliche Einhaltung des Abgabetermines
  • Lust am Schreiben
  • Natürlich ein für den Gastgeber passendes Thema

Was sollte man sonst noch beachten?

  • man ist "zu Gast" auf einem fremden Blog und wie im realen Leben richtet man sich nach den Wünschen des Gastgebers
  • hält sich an die Layoutvorlagen des "Gastgebers" (wenn er solche vorgibt). Schriftart, Größe und Ausrichtung des Textes. Ebenso natürlich auch die Fotogröße sowie das Format (Quer oder Hochkant)
  • der Gastbeitrag sollte zum jeweiligen Blog passen. Auf einem Reiseblog ist ein DIY-Beitrag "wir bauen uns ein Bücherregal" einfach "Fehl am Platz"
  • dem "Gastgeber" den Beitrag am besten in einem leicht auf seinem Blog einzubindenden Format zusenden (auf dem eigenen Blog einfach einen Post vorbereiten und diese HTML-Daten in ein Word-Dokument speichern und per e-mail senden. Das klappt immer)
  • den Beitrag lieber 2 oder gar 3 x durchlesen (nichts ist peinlicher als Rechtschreibfehler, welche man nicht mehr korrigieren kann)
  • Copyright von Bildern etc. unbedingt beachten
  • auf allen Social-Media Kanälen in welchen man aktiv ist den Beitrag entsprechend verlinken/teilen

Was sollte man als Gastblogger auf gar keinen Fall machen?

  • den Beitrag welchen man auf dem "Gastgeber-Blog" veröffentlicht hat, auf dem eigenen Blog noch einmal 1:1 veröffentlichen
  • ebenso natürlich auch an keine anderen Stelle, auf keinem anderen Blog 
  • im Beitrag keine ausschweifende Biografie einbinden bzw. ständig auf den eigenen Blog hinweisen oder verlinken
  • Kommentare von Lesern unter dem Artikel ignorieren. Fragen immer beantworten und die Gegenbesuche nicht vergessen 
  • vor allen Dingen sollte man als Gast Autor natürlich auch wissen von was man schreibt. Ich könnte z.B. auch nie einen Beitrag auf einem Briefmarkensammler Blog schreiben. Mit schlecht recherchierten Beiträgen schadet man sich selbst immer am meisten. Beachtet einfach, dass ihr mit einem guten Beitrag in erster Linie auch Werbung für euch selbst macht 

Wo finde ich Blogger, die vielleicht Interesse haben einen Beitrag von mir zu veröffentlichen?

  • wenn in eurer Blogroll-Liste Blogs sind, die ab und an Gast Autoren haben, schreibt sie doch einfach einmal nett an. Stellt euch vor und schreibt am besten, welchen Beitrag bzw. über welches Thema ihr gerne einen Beitrag auf einem fremden Blog als Gastblogger veröffentlichen möchtet.
  • fragt in eurem Lieblingsforum, in einer Probenährunde etc. nach (euch fallen sicherlich noch mehr Quellen ein, oder?)

Was bringt mir so eine Arbeit, so ein Aufwand als Gastblogger überhaupt?

  • Spaß! Ich habe meine Beiträge als Gast Autor ausschließlich aus Spaß gemacht
  • beide Seiten können von solch einer Zusammenarbeit viel positives gewinnen. Zum einen Erfahrung und evtl. sogar neue Leser. Auf alle Fälle "belebt" (meiner Meinung nach) solch ein Gastbeitrag einen Blog. 

Was macht jetzt der Gastgeber für einen Gastblogger?

  • natürlich sollte er ihn auf seinem Blog für seine Leser vorstellen. Damit sie einfach wissen, wer hier einen Beitrag schreibt. Wer dahinter steckt. etc.
  • wünschenswert ist, wenn er sich mit einem "Gegenbeitrag" bei seinem Gastautor revanchiert (je nach Absprache)

Mein persönliches Fazit:

  • Ich würde jederzeit wieder einen Gastbeitrag schreiben. Einfach weil ich schon einmal sehr gerne schreibe. Ideen hätte ich jedenfalls genügend. Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern macht mir großen Spaß, denn ich liebe den Austausch und die daraus resultierenden Erfahrungen. So etwas bereichert mein Leben. Jenes hier im Bloggerland und vor allem das Leben 1.0
  • Für mich hat sich bisher der "Aufwand" von Gastbeiträgen jedenfalls "gelohnt"

Jetzt beim Schreiben dieses Beitrages stelle ich fest, dass ich mich vielleicht einmal umschauen sollte. Vielleicht mag ja jemand auf seiner Seite einen Beitrag von mir veröffentlichen? Na, mal sehen, die Fühler werde ich auf alle Fälle entsprechend ausstrecken.

So und vielleicht hat jetzt der ein oder andere Lust bekommen und kann sich vorstellen bei einem "befreundeten" Blog einen solchen Gastbeitrag zu schreiben? Man "stolpert" so auch über Blogger, auf welche man vielleicht nie aufmerksam geworden wäre. Ich jedenfalls kann das wirklich nur empfehlen.

Hier zum nachlesen sind noch einmal meine ersten Gastautoren-Beiträge aufgeführt: hierhierhierhierhier und hier 
Verlinkt bei:

Nähen + Sparen?

Geht das überhaupt?
Spart man als "Selbermacherin" (sei es durch Nähen, Stricken, Häkeln etc.) überhaupt Geld?


Wer meint dieses mit einem eindeutigen JA beantworten zu können,
der sollte einmal mein Materiallager sichten ;)


OK - ich habe leider keine Fachgeschäfte mehr vor Ort. Leider bin auch ich im Bereich von Nähzubehör zwischenzeitlich auf das große WWW angewiesen. Daher habe ich natürlich (für den Fall eines Nähanfalles) immer Grundmaterial zur Hand. 
Weiterhin bin ich eine Verwerterin von allem was sich einfach irgendwie noch einmal verarbeiten lassen könnte. Bei mir fliegt nichts brauchbares in die Tonne, ich versuche so weit es mir möglich ist Material zu nutzen. Die hochwertigen Rohstoffe nicht zu verschwenden.
(diesbezüglich wird es sicherlich mal den ein oder anderen Beitrag hier geben).

Zurück zum Sparen.
Selber nähen spart gar nichts.
Wirklich rein gar kein Geld.
Schon die "Rohstoffe" sind teurer als fertige Kleidungsstücke beim Kleiderschweden etc.
Allerdings habe ich durch das Nähen alle Möglichkeiten.
Kann das Kleidungsstück in Form und Farbe so gestalten wie ich das möchte. 
Bin an keine von der Industrie vorgegebenen Designs gebunden.
Schnitte, Formen, Längen, Farben .....
alles mache ich so wie ich es will.

Einzelstücke, die es nicht zu kaufen gibt.
Kleidungsstücke, Accessoires die nicht tausend- oder millionenfach produziert wurden.

Das Gefühl, wenn wieder ein neues Teil unter der Maschine hervorschlüpft kann nur jemand nachempfinden, der ebenfalls Handarbeitet. Selbstgemachtes tragen zu können ist für mich einfach ein tolles Glücksgefühl. Man ist Stolz und weiß um jede einzelne Naht, natürlich auch um jeden Patzer (ich zumindest weiß um solche Fehler. Sie ärgern mich immer und ich bin natürlich stetig bemüht mich zu verbessern).

Der weitaus größte Pluspunkt beim Selbermachen ist für mich, das einfach nicht zu bezahlende gute Gefühl, wenn unter den eigenen Händen etwas tolles und vor allem einzigartiges entsteht. Mit einer Nähmaschine, etwas Stoff und Zubehör kann man mehr als nur zaubern.

Wer wie ich auf Individuelle Designs Wert legt, wer gerne etwas mit eigenen Händen herstellt und seine Ideen umsetzen will .... also für den "rechnet" sich das Selbermachen auf alle Fälle.

Wer jedoch sparen möchte, dieses Glücksgefühl nie kennen lernen will, also der sollte doch besser beim Kauf von fertig konfektionierter Massenware bleiben. Keine Nähmaschine kaufen .... und schon gar niemals ein Stoff- oder Handarbeitsgeschäft betreten. Wirklich NIEMALS ;)

Aber mal ganz im Vertrauen ....
der verpaßt aber auch so was von viel Spaß.
Freude, Spaß und Glücksgefühle, welche sich weder in Worte noch in Euros beziffern lassen!